• So landest du deinen ersten Job als Virtuelle Assistentin!

    inkl. Step-by-Step Guide

    Du hast entschieden, dass du als Virtuelle Assistentin durchstarten möchtest?
    Du hast so richtig Bock drauf, freust dich auf das Abenteuer?
    Viele deiner anfänglichen Fragen konntest du klären.
    Aber diese eine plagt dich immer noch:

    Wie komme ich nun an meinen ersten Kunden?

    Perfekt! Denn diese Frage solltest du dir stellen und beantworten können!
    Brauchst du noch eine Antwort? Dann lies hier weiter und erfahre wie du deinen ersten VA-Job landest!

     

    Ein paar Worte vorweg…

    Den ersten Kunden zu finden ist eine immens große Aufgabe und es ist ein allzu gutes Gefühl, wenn man ihn sicher hat und mit den ersten Aufgaben als Virtuelle Assistenz loslegen kann. Der Weg zum ersten Kunden ist für viele am Anfang gar nicht so einfach. Mit welchen Mitteln du allerdings dein volles Potential ausschöpfst und welche Wege dir bei deiner Kundensuche optimal helfen, erfährst du in diesem Artikel.

    Von absoluter Wichtigkeit für deine Kundenakquise:
    Dein Mindset
    Sammle Erfahrung
    Nutze Social Media
    Kontaktiere frühere Arbeitgeber
    Erstkontakt
    Hab Geduld

    1. Dein Mindset

    Wenn du ein Ziel erreichen möchtest, ist dein Mindset ungeheuer wichtig. Du solltest wissen, warum du als Virtuelle Assistenz arbeiten möchtest. Nicht immer wird alles glatt gehen und es gibt neben den Höhen im Berufsleben auch Tiefen, die es zu durchstehen gilt. Überlege dir also genau dein Warum und schreibe es auf! Für viele neue VAs ist es auch die erste Berührung mit der Selbstständigkeit und hier kommen neue Herausforderungen auf dich zu. Es ist alles machbar – mit dem richtigen Mindset!

    2. Sammle Erfahrung für deine Referenzen

    Referenzen sind das A und O wenn es um die Kundenakquise geht. Schließich wollen sich potentielle Kunden ein genaues Bild von dir und deiner Arbeitsweise machen. Dafür solltest du dir eine Handvoll Referenzen suchen, die du auf deiner Webseite, deiner Facebook-Seite und auch in deinem Portfolio veröffentlichen darfst. Sprich dazu frühere Arbeitgeber an und bitte sie auch um schriftliche Erlaubnis zur Veröffentlichung.
    Nutze zunächst das was du hast! Solltest du gerade ins Berufsleben einsteigen, so können dir Referenzen von Nebenjobs, ehrenamtlichen Tätigkeiten und sogar besonderen Hobbies (z. B. Theater-Club) helfen. Sei kreativ – jeder ist sicher bereit, dir für deine Leistung und deinen Arbeitseinsatz ein paar Zeilen aufzuschreiben. Mit der Zeit kommen neue frische VA-Referenzen hinzu und dann kannst du gegebenenfalls die alten Referenzen rausnehmen.

    3. Nutze Social Media gezielt für dich

    Sicher hast du schon gesehen, dass viele VAs eine eigene Facebookseite haben. Und innerhalb der Gruppen für VAs findest du auch Auftrags- / Jobangebote für Virtuelle Assistenten. So lohnt es sich hier von Anfang an präsent zu sein. Du kannst dich als VA vorstellen (dazu bitte die Gruppenregeln beachten), du kannst Fragen stellen, anderen helfen und es ist hin und wieder auch möglich einfach mal seine Leistungen anzubieten.
    Erstelle dir zunächst eine Unternehmensseite bei Facebook. Zur Pflege der Seite gehört auch, dass du regelmäßig die Seite mit Beiträgen bespielst, die für deine Zielgruppe interessant sind. Versetze dich also in deinen perfekten Wunschkunden und überlege dir, was ihn/sie interessiert. Welche Probleme hat er? Vor welchen Herausforderungen steht sie? Wie kannst du hier als VA helfen? Kannst du Tips geben, einen hilfreichen Blogartikel teilen? Dann tu das! Regelmäßig.
    Definitiv solltest du Mitglied in den einschlägigen Facebookgruppen für VAs und Unternehmer werden. Hier findest du immer wieder Jobangebote, auf die du dich direkt bewerben kannst.
    Ob du auch auf anderen Social Media Kanälen – Instagram, Twitter, XING, LinkedIN,…- aktiv sein möchtest, kannst du für dich entscheiden. Natürlich müssen diese Accounts auch immer gepflegt werden und das bedeutet Zeitaufwand und Arbeit. Anfangs genügt sicher deine Facebook-Unternehmensseite.

    4. Kontaktiere frühere Arbeitgeber

    Nutze die Gelegenheit dich auf Festanstellungen zu bewerben. Sende deine Bewerbung auf diese Stellen und frage nach, ob du vom Home Office aus arbeiten kannst. Damit du deinen Kunden von dem Konzept des Remote Work überzeugen kannst, überlege dir, welche Vorteile sich für deinen Kunden ergeben, wenn du anstatt vor Ort im Büro zu arbeiten, die Aufgaben vom Home Office aus erledigst. Da gibt es einige.

    5. Der Erstkontakt mit dem Kunden

    Nun hast du also ein Jobangebot gefunden und möchtest dich bewerben. Biete den Kunden deine Hilfe und Unterstützung an. Zeige ihnen was DU für SIE tun kannst! Hier ist Proaktivität gefragt! Recherchiere alle wichtigen Infos über sein Business. Dabei hilft ein Blick auf die Webseite und die zugehörigen Social Media Kanäle deines Wunschkunden: Wie heißt sein Business? Was sind die Kernkompetenzen? Vor welchen Herausforderungen steht das Unternehmen? Wie kannst du das Problem lösen? Gestalte eine Bewerbung, die auffällt. Das erreichst du, indem du dich individuell zugeschnitten auf das Jobangebot beim Kunden bewirbst. Überrasche deinen potentiellen Kunden, indem du zeigst, dass du erkennst wo der Schuh drückt, z. B. im Bereich Social Media Beiträge und erstelle beispielsweise drei Bilder, die du deiner Bewerbung beilegst und dem Kunden schenkst. So kann er sich ein Bild von deiner Arbeit machen, merkt, dass du mitdenkst und deine Bewerbung hebt sich von der Schwemme an Zuschriften ab.

    6. Geduld und Nachfassen

    Sobald du deine Bewerbung verschickt hast, heißt es geduldig sein und nachfassen! Ja, denn bei der Menge an Zuschriften kann eine einzelne Bewerbung einmal untergehen. Damit sie das nicht tut, solltest du sie wie in Punkt 5 beschrieben so individuell wie möglich gestalten, aber wir wissen alle, dass ein Unternehmen viel Zeit und Mühe in Anspruch nimmt und so ist ein kleiner freundlicher Reminder an deine eingesandte Bewerbung eine Hilfe. Vergiss nicht: Dein potentieller Wunschkunde sucht jemanden, der eigenständig denken kann (und dies auch tut), so kommt hier deine Proaktivität sicher gut an. Ein kleiner Tipp: Erstelle dir eine tabellarische Übersicht mit deinen potentiellen Kunden. Liste hier Kontaktdaten des Kunden und eine kleinen Notiz zum Jobangebot auf, damit du in der Zukunft noch weißt, wen du einmal kontaktiert hattest. Man läuft sich immer (mindestens) zweimal über den Weg. Außerdem kannst du auch einige Wochen später nachfragen, ob eventuell Bedarf besteht. Dein Kunde wird überrascht sein, dass du dich noch an Details vom ersten Kontakt erinnerst.

    So, das war eine Menge Information und womöglich liest du diesen Artikel zwei- oder dreimal. Das ist gut so. Denn Kundenakquise will gelernt sein. Mit jedem Kundenkontakt lernst du etwas hinzu.

    Damit du nach dem Lesen auch ins Handeln kommst gibt es hier deinen Step-by-Step Guide für die Kundenakquise:

    Dein Step-by-Step Guide für erfolgreiche Kundenakquise: So landest du deinen ersten Job als Virtuelle Assistentin!

    Wow. Das war sehr viel Information. Und das ist erst der Anfang. Denn nun geht es an die Umsetzung, damit du auch bald deinen ersten Umsatz machst. Deswegen hier zusammengefast dein Step-by-Step Guide zum ersten Kunden:

    1. Dein VA Mindset: Notiere dein Warum?
    2. Sammle Referenzen von früheren Arbeitgebern, von deinen Nebenjobs, Freizeitbeschäftigungen
    3. Social Media: Erstelle deine Facebook-Unternehmensseite und tritt den besten Facebook-Gruppen für Virtuelle Assistenten bei. Suche dir fünf bis zehn Facebook-Gruppen heraus und besuche sie jeden Tag, sei dort präsent und stelle Fragen, hilf anderen mit Ihren Problemen. So baust du dir ein Netzwerk auf und erreichst auch potentielle Arbeitgeber. Selbstverständlich hilft es auch die eigene Facebook-Unternehmensseite mit neuen Beiträgen zu bespielen. Besuche Jobportale im Internet.
    4. Nutze bestehende Kontakte:
      a) Bekanntenkreis: Schreibe deinem persönlichen Umfeld eine E-Mail und erzähle Ihnen von deinem Dienstleistungsangebot. Erzähle deinem Bekanntenkreis von deiner VA-Tätigkeit. Wenn Sie selber deine Tätigkeit nicht benötigen, kennen sie mitunter jemanden, der dich braucht!
      b) frühere Arbeitgeber: Kontaktiere frühere Arbeitgeber und biete deine Dienstleistungen als Virtuelle Assistenz an. Hier liegt der Vorteil, dass diese Menschen dich und deine Arbeitsweise kennen. Du musst weniger Überzeugungsarbeit leisten.
      c) Bewirb dich auch auf Jobangebote in Festanstellung und erkundige dich, ob Arbeit vom Home Office aus möglich wäre. Hier findest du einige gute Argumente für den Home Office aus Unternehmersicht.
    5. Gestalte deine Bewerbung besonders: Bevor du deinem potentiellen Kunden kontaktierst, informiere dich über die Pain Points seines Unternehmens und zeige auf, wie du ihm gezielt unter die Arme greifen kannst.
    6. Geduld und Nachfassen: Sende nach einiger Zeit einen freundlichen Reminder und erstelle eine Übersicht, z. B. in Excel, über deine Potentiellen Kunden

     

    Nun noch drei wichtige Mindset-Tips, damit du als VA direkt auf die Erfolgsschiene kommst:

    1. Verkaufe dich nicht unter Wert, aber rechne auch damit, dass du bei deinen ersten Aufträgen für geringere Entlohnung arbeitest. Dafür erhältst du neben deinen ersten Erfahrungen als VA auch direkt Referenzen, mit denen du deinen Marktwert steigerst.
    2. Bleibe wissbegierig! Bilde dich weiter, lerne hinzu und erweitere so dein Portfolio und finde deine Nische.
    3. Sei geduldig. Womöglich hast du deinen ersten Kunden nicht innerhalb eines Tages. Bleib dran, lass dich nicht entmutigen! Du schaffst das mit deinem Winner-Mindset!

    Für deine Office-Pinnwand gibt es hier deinen Step-by-Step Guide für erfolgreiche Kundenakquise:

     

    Dein Step-by-Step Guide für Kundenakquise

    Kundenakquise ist immer wieder ein Thema. Ständig. Sobald du aber deinen ersten Auftrag in der Tasche hast schreitest du mit frischer Motivation voran und wirst auch weitere Kunden von deiner Leistung überzeugen können.

    Viel Erfolg! Und später dann:
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM ERSTEN KUNDEN!

  • Sendest du das Kontaktformular, erteilst du deine Einwilligung, dass wir deine Daten für die Bearbeitung der Anfrage im Rahmen unserer Datenschutzerklärung verarbeiten. Du hast jederzeit das Recht, eine uns erteilte Einwilligung zur Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zu widerrufen. Dies kann durch eine formlose Mitteilung erfolgen, z. B. über unser Kontaktformular, eine Mail an die im Impressum angegebene Mail-Adresse oder einen Abmeldelink (soweit von uns angeboten). Dein Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der bis dahin vorgenommenen Datenverarbeitung nicht.

    Senden